Yoga-Matten

Yogamatten

Yogamatten für jeden Geschmack und Yogastil

Hier findest Du eine riesige Auswahl an Yogamatten. Finde die Matte Deiner Wahl, egal ob sie aus Naturkautschuk, TPE oder Venyl sein soll. Hier wirst Du fündig.

Die Yogamatte

GESCHICHTE
Für Tausende von Jahren wurden Yogamatten nicht wirklich benötigt, da die Yogapraxis hauptsächlich aus einer sitzenden Haltung mit Atmung (Pranayama) und Meditation bestand. Yogis benutzten damals Tierhäute oder Stofffetzen, wenn sie etwas Polsterung brauchten. Als anspruchsvollere Asanas immer beliebter wurden, wurden stabilere Oberflächen benötigt. Im 18. Jahrhundert entwickelten sich Matten langsam zu Yogateppichen, die ab etwa 1930 die typisch rechteckige Form annahmen und aus Baumwolle oder synthetischen Alternativen hergestellt wurden. In den 1960er Jahren wurden dynamischere und intensivere Yogastile immer beliebter, die neue Anforderungen an die Yogamatte stellten. Für eine bessere Polsterung wurden deshalb erstmalig Schaumstoffunterlagen unter die Yogateppiche gelegt. Da das Schaummaterial schnell kaputt ging, wurden etwa 1990 die ersten robusteren Matten aus Polyvinylchlorid (PVC), auch Vinyl genannt, hergestellt.

Ab 2000 begannen Yogis Yogamattenhandtücher über ihre damals noch sehr rutschigen Vinyl-Matten zu legen. In den 70er Jahren entdeckte Angela Farmer, eine britische Yogaschülerin von B.K.S. Iyengar, auf einer Deutschlandreise eine Mattenrolle in einem Geschäft. Es war eine Teppichpolsterung, die das Verrutschen von Teppichen verhinderte, da das Material sehr dünn und klebrig war. Sie kaufte ein Stück davon, um ihre alte, sehr rutschige Matte dadurch zu ersetzen. Nach ihrer ersten Yogastunde auf der neuen, rutschfesten Yogamatte war sie überzeugt von der Qualität und brachte diese „neue“ Matte nach London, wo sich andere Yogis dafür interessierten und ihr Vater die Matte schließlich in Serie herstellen ließ.

Einer anderen Legende nach hat BKS Iyengar nicht nur die Yogaprops erfunden, sondern auch der neuen Art von Vinyl-Yogamatten Vorschub geleistet. Bei einem seiner Yogaworkshops in Deutschland wurde eine dünne Unterlage benutzt, die normalerweise unter Teppichen liegt und das Rutschen verhindern soll. Der Yogameister befand dies als gut, und derartig motiviert begannen findige Yogis mit Teppichmanufakturen zu kooperieren, um aus diesem rutschfesten Material Yogamatten herzustellen. Vielleicht kennst du noch die großen Rollen, von denen man sich Matten in beliebiger Größe selbst zuschneiden kann.
 
MATERIALIEN UND EINSATZ
Heutzutage gibt es zahlreiche Arten von Yogamatten, die verschiedene Bedürfnisse und Ansprüche an die Yogapraxis abdecken. Sie unterscheiden sich sowohl durch unterschiedliche Maße als auch Materialien. Bis vor gut 15 Jahren war die Standard-Yogamatte noch 173cm lang, heute ist der Standard auf 180cm angewachsen. Auch die Stärke und die Breite variieren je nach Marke oder Modell. Das Experimentieren mit neuen Materialien und Herstellungsverfahren macht Yogamatten immer nachhaltiger und langlebiger.

Nachfolgend findest du eine kurze Beschreibung über die verschiedenen Yogamatten. Für eine detaillierte Beschreibung der jeweiligen Matten, kannst du gerne unseren Yogamatten Ratgeber nutzen.

  1. Yogamatten aus Vinyl
    Yogamatten aus Vinyl sind Yogamatten aus Kunststoff. Hier wird zwischen aufgeschäumtem und kompaktem Material unterschieden. Die Vinyl-Matten aus kompaktem Material, wie z.B. von Manduka oder Kurma, sind sehr robust, unempfindlich und langlebig und eignen sich auch gut für Pilates, Fitness- oder Sportübungen im Gym.
  2. Yogamatten aus Naturkautschuk
    Naturkautschukmatten sind eine natürliche und nachhaltige Variante, da sie aus dem Milchsaft des nachwachsenden Kautschukbaums hergestellt werden und teilweise biologisch abbaubar sind und recycelt werden können.
  3. Yogamatten aus TPE
    Yogamatten aus Thermoplastischem Elastomere-Schaum (TPE) bestehen aus recycelbarem Kunststoff und beinhalten weder PVC noch Latex. Das Material zeichnet sich besonders durch seine Weichheit und samtige Oberfläche aus. Aufgrund ihrer weichen Polsterung und Dicke, eignen sich TPE-Matten u.a. besonders für Pilatesübungen.
  4. Yogamatten aus Baumwolle
    Baumwoll- und Hanf-Yogamatten eignen sich besonders gut für schweißtreibende Yogaübungen, da sie Schweiß leicht absorbieren. Dafür besitzen diese Matten nur eine sehr geringe Polsterung und sind nicht so stabil wie Vinyl-Yogamatten.
UNSERE MARKEN
In unserem Sortiment bieten wir Matten von u.a. folgenden Marken-Herstellern an:

Jade|Yoga begann im Jahr 2000 die erste Naturkautschuk-Yogamatte – die Jade Harmony zu entwickeln.
Die Jade Matten werden in den USA gemäß den US-Umweltgesetzen hergestellt und enthalten keine PVCs.
Jade ist ein, von Dean Jerrehian geführtes, Familienunternehmen, dessen Initialen J-A-D-E für die Familienmitglieder Jackie (Mutter), Amy, Dean und Ellen (Schwestern) stehen. Jade|Yoga pflanzt einen Baum für jede verkaufte Matte und hat durch die Partnerschaft mit Trees for the Future bereits über eine Million Bäume gepflanzt.

Manduka wurde 1997 von Peter Sterios, ein Architekt, der zum Yogi wurde, in einer kleinen Garage hinter seinem Haus in Kalifornien gegründet (wo sonst!). Peter wählte den Namen Manduka als Hommage an seinen Lehrer und Mentor Shandor Remete, zu dessen Kernpraxis und Unterricht immer die alte Hatha Yoga Pradipika-Pose Mandukasana (Frosch) gehörte. Die Qualität von Manduka-Matten und Yoga-Accessoires ist auf dem Yoga Markt noch unerreicht und bei Yogis weltweit beliebt.

Southern Shores gründete sich im Jahr 2018 durch die Brüder Hannes und Lasse Homfeld in Hamburg. Im Dezember 2019 brachten sie die Öko-Yogamatte „The Ocean Mat“ aus Kautschuk auf den Markt. Southern Shores bezieht ausschließlich Kautschuk von FSC-zertifizierten Plantagen in Guatemala und garantiert so, dass die Ocean Mat eine nachhaltige Bewirtschaftung der Regenwälder unterstützt. Southern Shores spendet je Verkauf 1% an die Whale and Dolphin Conservation, die den weltweiten Schutz von Walen und Delfinen unterstützen.

Kurma wurde vor etwa 30 Jahren durch Claus Grzesch, einem Yogaschüler von B.K.S. Iyengar, gegründet. Bestrebt davon, die beste Yogamatte für die Yoga-Community herzustellen, kontaktierte er einen Hersteller von Teppichunterlagen und entwickelte gemeinsam mit ihm die erste Yogamatte. Etwa 20 Jahre später entstand als Weiterentwicklung die Kurma GRIP. Sowohl die Vinyl- als auch die Kautschukyogamatten können zu 100% recycelt werden und sind OEKO-TEX® zertifiziert.
Der Name Kurma ist Sanskrit und bedeutet „Schildkröte“. Sie symbolisiert die Unterstützung der Welt und stabilisiert das Universum.

PFLEGEHINWEISE
Matten aus Vinyl oder TPE lassen sich mit einem feuchten Lappen oder entsprechenden Mattensprays für Kunststoffe gut reinigen. Einfache Vinylmatten kannst du sogar bei 30° Grad in der Waschmaschine waschen. Bei den hochwertigeren Yogamatten von Manduka und Kurma wird dieser Vorgang nicht empfohlen. Matten aus Naturkautschuk kannst du ebenfalls mit einem feuchten Lappen abwischen. Bei etwas stärkeren Verschmutzungen kannst du ein geeignetes Kautschuk Mattenspray oder eine leichten Apfelessig-Wasser-Mischung verwenden. Der Essig desinfiziert die Oberfläche und der Geruch verdunstet nach kurzer Zeit. Bitte gib deine Naturkautschukmatte nicht in die Waschmaschine und lagere sie schattig und trocken.